{"id":1316,"date":"2019-12-12T09:58:00","date_gmt":"2019-12-12T08:58:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.hirondelle.org\/patrick-chappatte-die-pressezeichnung"},"modified":"2019-12-12T09:58:00","modified_gmt":"2019-12-12T08:58:00","slug":"patrick-chappatte-die-pressezeichnung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hirondelle.org\/de\/patrick-chappatte-die-pressezeichnung","title":{"rendered":"Patrick Chappatte &#8211; Die Pressezeichnung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Patrick Chappatte, der in der ganzen Welt f\u00fcr seine Pressezeichnungen bekannt ist, erkl\u00e4rt den Ursprung und die Funktion der Zeichnung in den Medien, ihre St\u00e4rken aber auch ihre Grenzen im Zeitalter der Social Media-Netzwerke, dem politisch Korrekten und nunmehr in der \u201eKultur des Affronts\u201c.<\/strong><\/p>\n<p>Geboren im Jahr 1967 hatte Patrick Chappatte sein Deb\u00fct als Zeichner der Tageszeitung <em>La Suisse<\/em> bei der schweizerischen Presse, dann bei <em>L\u00b4Hebdo, La Tribune de Gen\u00e9ve<\/em> und der deutschen Zeitung <em>Die Weltwoche<\/em>. Bevor er 20 Jahre seine Pressezeichnungen anfertigte, lebte Chappatte unter seinem Autorennamen von 1995 bis 1998 in New York, wo er als Illustrator mit der Tageszeitung<em> International Herald Tribune<\/em> und der Zeitung <em>The New York Times<\/em> zusammenarbeitete. Der Zeichner arbeitet heute f\u00fcr die deutsche Tageszeitung <em>Der Spiegel<\/em> sowie f\u00fcr die schweizerischen Tageszeitungen <em>Le Temps<\/em> und die <em>Neue Z\u00fcrcher Zeitung (NZZ)<\/em>. Weiterhin wirkt er bei dem <em>Canard encha\u00een\u00e9<\/em> und dem <em>Boston Globe<\/em> mit. Seine Zeichnungen wurden in zahlreichen internationalen Medien wie dem <em>Courrier international<\/em> wieder aufgegriffen.<\/p>\n<p>Der Zeichner ist auch Journalist und Initiator zahlreicher Comic-Reportagen \u00fcber den Gazakrieg (2009), \u00fcber die Elendsviertel von Nairobi (2010), \u00fcber Maras, die Banden von Guatemala-City (2012), die \u201eFabrik\u201c der Stars des K-Pop in Seoul (2013) oder die amerikanischen Korridore des Todes, \u201eInside Death Row\u201c (Im Todestrakt), die 2016 in 5 Folgen in der <em>New York Times<\/em> erschien.<\/p>\n<p>Als Sohn eines schweizerischen Vaters und einer libanesischen Mutter begibt sich Chappatte im Jahr 2019 in den S\u00fcden des Libanon, wo die Bev\u00f6lkerung unter der Bedrohung von Streumunition lebt, deren Auswirkungen sich mit den Antipersonenminen paaren. Seine Comic-Reportage <em>La mort est dans le champ<\/em> kommt im Jahr 2011 als ein animierter Dokumentarfilm heraus.<\/p>\n<p>Die Arbeit von Patrick Chappatte wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Er ist dreimaliger Preistr\u00e4ger des bekannten Preises Thomas Nast Award (2011, 2015, 2018) und der erste Nicht-Amerikaner, dem diese renommierte Auszeichnung im April 2012 verliehen wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Patrick Chappatte, der in der ganzen Welt f\u00fcr seine Pressezeichnungen bekannt ist, erkl\u00e4rt den Ursprung und die Funktion der Zeichnung in den Medien, ihre St\u00e4rken aber auch ihre Grenzen im Zeitalter der Social Media-Netzwerke, dem politisch Korrekten und nunmehr in der \u201eKultur des Affronts\u201c. 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